Jakobsweg

  • Coaching,  Jakobsweg,  Podcast

    Der Pilger und die Schamanin

    Der Pilger und die Schamanin ist ein Podcast für Menschen, die ihrer inneren Stimme vertrauen und sich von ihr führen lassen wollen. Zwei Menschen, Andreas und Manuela, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, nehmen Dich mit auf ihre ganz persönliche, inspirierende Seelenreise.Sei gespannt auf einen lebensbejahenden, abwechslungsreichen Gedankenaustausch von zwei Herzmenschen. „Folge dem Pfad und begegne dir selbst.“Andreas, der feinfühlige und hochsensible Mann durchlief selbst eine tiefe Lebenskrise, aus der heraus er sich als Pilger zu Fuss mit dem Rucksack auf eine 800 Kilometer lange Reise begab. Die zahlreichen Begegnungen auf seinem Jakobsweg und deren „Botschaften“ übersetzte er für sich und fand dadurch schließlich wieder Zugang und Vertrauen zu sich…

  • Entspannung,  Jakobsweg,  Klangschalen

    Ausbildung Klangmassage mit Planetentönen

    Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der Klangschalen und meiner Ausbildung zum Klangschalen Masseur. Bei der Klangmassage werden sanfte Schwingungen von den Klangschalen direkt auf den Körper übertragen. Diese breiten sich dann im Körper aus und bringen unsere Zellen zum „Tanzen“. So können festgesetzte Blockaden (Verspannungen) durch die feinen Vibrationen gelöst und gelockert werden und schließlich entweichen. Es kommt wieder zu einer wohltuenden Entspannung. Durch die Klangmassage gelangt der behandelte Mensch in den sogenannten Alpha Zustand, eine Ebene, die zwischen Wach- und Schlafbewusstsein liegt. In diesem Zustand können Informationen aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein treten und dort dann bearbeitet werden. Wir Menschen bestehen nicht nur aus Körper und Geist…

  • Jakobsweg

    Ankunft in Santiago

    14:03 Uhr, ich biege um die Ecke und erreiche nach zwei Wochen erneut die Kathedrale von Santiago. 14:08 Uhr, eine Nachricht plopped auf meinem Handy auf. Es ist Linda aus Holland und sie fragt, wie es mir geht und wann ich Santiago erreichen werde. Linda, der niederländische Engel, der einen erheblichen Anteil daran hat, dass ich heute überhaupt noch auf dem Camino unterwegs war. Sie erzählt mir, dass sie Probleme mit Blasen an den Füßen hat und deshalb langsamer gehen muss und wahrscheinlich erst Morgen in Santiago ankommen wird. Sie meint ich hatte Recht gehabt, als ich zu ihr sagte, dass wir nie wissen, ob und wann wir Santiago erreichen…

  • Jakobsweg

    Niemals geht man so ganz

    Heute Morgen verließ ich meine Unterkunft gegen 8:00 Uhr und irgendwie schwang da bereits etwas Wehmut mit, weil ich voraussichtlich Morgen Santiago erreichen werde. Ich habe ein wenig Angst vor der Ankunft, weil ankommen wieder einmal bedeutet zurück in diese andere Welt zu gehen. Eine Welt, die sich meiner Meinung nach aktuell global in einem Transformationsprozess befindet. Ein Transformationsprozess, den ich sehr bewusst erlebe und der mich die letzten Monate viel Energie gekostet hat. Morgens war es heute anfangs sehr frisch und ich startete wie so oft alleine auf meine vorletzte Etappe. Ich konnte der Sonne beim Aufgehen zuschauen und die friedliche Stimmung um mich herum wahr nehmen und genießen.  Ich…

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    Manchmal sind wir auch selbst der Engel für andere Menschen.

    Am Morgen startete ich noch leicht verschlafen von der Albergue in Pontevedra und anfangs war es auch noch etwas klamm und frisch. Dennoch war schnell zu erkennen, dass es heute wieder ein schöner Tag werden würde und so war die anfängliche Müdigkeit auch schnell verflogen. Nach einiger Zeit sah ich ca 50 Meter vor mir eine jüngere, hübsche Frau mit ihrem Rucksack laufen und nur wenige Meter hinter ihr ein Mann ohne Rucksack und komplett in schwarz gekleidet.Er hatte irgendetwas an sich, was nicht stimmig auf mich wirkte und so beschloss ich etwas zügiger zu laufen, um auf die junge Pilgerin aufschließen zu können. Ich stellte mich ihr kurz vor…

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    Manchmal können wir sogar unserem Engel begegnen.

    Könnt Ihr Euch noch erinnern, als bei mir vor einigen Tagen vermeintlich alles schief gelaufen war und ich am Ende des Tages versehentlich eine Unterkunft in dem Ort gebucht hatte, wo ich gerade erst her gekommen war? Wäre ich an diesem Abend nicht in einer Unterkunft angekommen, in der ich mich so wohl gefühlt hatte, ich hätte an dieser Stelle meinen Camino wohl beendet. Am Ende blieb ich zwei Tage in Viano da Castelo und hatte von da an meinen Wendepunkt. Ich konnte den inneren Zorn und die Trauer hinter mir lassen und fühle mich seither voller Liebe und Zuversicht. Gestern hatte ich Euch weiter berichtet, dass ich auf der…

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    Vorübergehend den inneren Frieden gefunden

    Was für eine Etappe gestern.11 Stunden und 40 Kilometer ging es für mich von Oia nach Vigo. Ich startete morgens um 8:00 Uhr und während ich anfangs noch leicht verschlafen war, fand ich schnell in meinen Rhythmus.Ich hatte Spaß und vor allem lief ich mit einem inneren Frieden. Ganz bei und mit mir lief ich morgens bereits viele Kilometer.Nach einer Kaffeepause wollte dann mein geschwollener rechter Fuss nicht mehr so ganz in Bewegung kommen und so sprach ich an den Klippen den Pilger Bruder Stefan an, ob er evtl. eine entzündungshemmende Salbe für mich dabei hätte. Hatte er und gab er mir auch bereitwillig und fragte gleichzeitig, ob er für…

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    Auf und nieder, immer wieder.

    Die heutige Etappe von Caminha nach Oia konnte sich nicht so recht entscheiden, ob sie schön sein will oder doch eher ein Fressen für den inneren Schweinehund ist. Am Morgen durfte ich mit den beiden Jungs Benedikt und Jakob von der Unterkunft in Caminha starten und nachdem wir mit dem Taxi Boot nach Spanien übergesetzt waren, begaben wir uns zu dritt auf den heutigen Weg. Wir waren kaum unterwegs, da gab es auch schon den ersten heftigen Regenschauer, der sowohl unsere Schuhe, als auch unsere Klamotten komplett durchnässt hatte. Früh am Tag in nassen Klamotten und Schuhen zu laufen ist schon eine Herausforderung und es sollte sich heute im weiteren…

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    Vielleicht ist es doch Liebe auf den zweiten Blick.

    Was für ein wundervoller Tag heute! Ich lief 9 Stunden und 26 Kilometer von Viano do Castelo nach Caminha. Ich startete um 8:15 Uhr und wie so oft gingen mir viele Themen durch den Kopf und obwohl ich die gleiche Strecke bereits vor zwei Tagen gelaufen war, konnte ich mich anfangs nicht so recht an den Streckenverlauf erinnern. Nach 15 Minuten wurde mir dies bewusst und es war, als würde jemand den Schalter umlegen.Ich konnte/durfte endlich los lassen und ganz im Hier und Jetzt ankommen und die Wunder der Natur genießen. Das war also der Grund, warum ich vor zwei Tagen beim „Monopoly des Lebens“ zurück auf Start geworfen wurde.…

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    Manchmal fallen wir, um anschließend aufgefangen zu werden.

    Wie bereits berichtet, buchte ich am Ende des gestrigen Tages online versehentlich eine Unterkunft genau an dem Ort, von dem ich Stunden vorher erst gestartet war. Da stand ich nun und konnte nicht fassen, wie mir so etwas passieren konnte und schnell war für mich klar, dass ich die Strecke nicht wieder zurück laufen werde. So fragte ich im Café gegenüber der Haltestelle nach, ob ein Bus zurück nach Viana do Castelo gehen würde und der Inhaber meinte zu mir 18:00 Uhr. Ich bestelle mir kurzerhand einen Kaffee und warte bis kurz vor 18:00 Uhr und stelle mich dann an die Haltestelle auf der anderen Straßenseite. 18:05 Uhr, noch kein…